Unser Ansatz: handlungsorientierte Bildung für Nachhaltige Entwicklung


Der barfuß e.V. macht sich im Einzugsgebiet des Naturparks Dübener Heide (bei Leipzig) für handlungsorientierte Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) stark. Der Schwerpunkt der Vereinsarbeit liegt dabei auf Inhalten der Umweltbildung und Methoden der partizipativen und teilnehmerorientierten Erlebnispädagogik.

Darunter fallen unter anderem die Entwicklung und Durchführung von Tagesangeboten, mehrtägigen Outdoor- und Feriencamps am eigenen Lernort „Camp Trampelpfad“ für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie verschiedenste Workshops und Fortbildungen für Multiplikatoren. Angeboten wird eine Vielfalt an Modulen vom Workshops zu Nachhaltigkeit im Lebensalltag über das Erlebnis-Klettern in den Hohburger Bergen und gelebten Mensch-Tier Begegnungen am Bauernhof bis hin zur Waldralley.

Das Camp Trampelpfad als zentraler Lernort des Vereins, ist zwischen Wiesen, Wäldern und einem Bach am Rande des Ortes Sprotta, etwa 30 Minuten von Leipzig, gelegen. Abgeschieden und in einem ganzheitlich naturnahen Rahmen bietet das Camp Raum, um Natur aus der Nähe zu erleben, Gruppenerfahrungen zu machen, gemeinsam Projekte zu initiieren und zu gestalten, neue Menschen kennenzulernen und Geschichten auszutauschen sowie zahlreiches über die Mitwelt, deren nachhaltigen Schutz und Nutzen zu erlernen.


Mit der Orientierung an dem Rahmenkonzept der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) versteht sich der barfuß e.V. mit seinen Projekten als ein progressiver Akteur innerhalb der deutschen Bildungslandschaft. Dabei fokussieren wir uns auf die Schwerpunkte Handlungsorientierung, Kooperation und Reflexion. Dieser Bildungsansatz stärkt insbesondere solche Kompetenzen, welche eine sozial-interaktive Komponente haben und damit direkt in nachhaltiges Handeln übertragbar sind.

Die Förderung dieser Kompetenzen wird durch die Schaffung einer Vielzahl an verschiedenen Lernräumen und unterschiedlichen Methoden aus der Natur-, Wald- und Wildnispädagogik unterstützt. Kernelemente der wildnispädagogischen Arbeit sind dabei erfahrungsbasiertes Lernen, das Teilen der Erlebnisse in der Gemeinschaft und Aufbau bzw. Stärkung einer auf allen Sinnen basierenden Naturverbindung. Eine solche Verbindung, resultierend aus Vertrautheit mit dem Ort, an dem man lebt und den Menschen, mit denen er geteilt wird, führt zu einer gesteigerten Wertschätzung des eigenen Umfelds und schafft damit auch die Grundlage zu nachhaltigerem Handeln.

Ökologische Zusammenhänge werden in unseren Angeboten durch unmittelbare und individuelle sinnliche Erfahrungen nachvollziehbar. Die praktische Auseinandersetzung mit Natur und Handwerk fördert dabei Kreativität, Anpassungsfähigkeit und vernetztes Denken.